Selbstbewusstsein Stärken | Bewusstseinserweiterung

Selbstfindung: Wer bin ich wirklich?

Willensblockaden lösen

“Willensblockaden

Vermutlich wurdest du schon irgendwann einmal in deinem Leben mit einer Notsituation konfrontiert. Auf einem Marineschiff nennt man das „in Gefechtsstellung gehen”. In solchen Augenblicken gefährdet eine echte oder eingebildete Gefahr eins oder mehrere der folgenden Ziele: 1) dein körperliches Überleben (bindet den instinktiven Willen), 2) dein emotionales Wohlbefinden (bindet den emotionalen Willen), 3) deinen moralischen Kode (bindet den moralischen Willen) oder 4) deinen Erfolg (bindet den selbstbestimmten Willen).

Aufgrund der Bedrohung war die Intensität der motivierenden Kraft, die durch deinen Willen hervorgerufen wurde, nahe am Maximum. Diese Willensintensität ist weder das Ergebnis von glücklichen Zeiten noch in irgendeiner Weise mit ihnen verbunden. Nein. Diese Willensintensität ist das Ergebnis von Schock, Angst, Wut und Schmerz – von traumatischen Ereignissen. Unter solchen Umständen haben Menschen schon über- menschliche Leistungen vollbracht und ausnehmende Willenskraft an den Tag gelegt – Mütter hoben Autos, um eingeklemmte Kinder zu befreien, Soldaten opferten ihr Leben in Selbstmordkommandos und Märtyrer verbrannten sich auf der Straße für ihr Anliegen.

Der Verstand verbindet Ereignisse und Umstände miteinander. Auf diese Weise lernen wir. Darum haben Verkaufswagen von Eisverkäufern Glocken und Feuerwehrautos Sirenen – ein Fauchen bedeutet etwas, ein Schnurren bedeutet etwas anderes.

Leider wird willentliches Verhalten oft mit vergangenen traumatischen Ereignissen assoziiert und daraus lernen wir die Lektion, persönlichen Willensanstrengungen aus dem Weg zu gehen. Die Assoziationen können so stark sein, dass die körperlichen und emotionalen Phänomene, die mit früheren traumatischen Ereignissen verbunden sind – Schmerz, Muskelanspannung, Angst usw. – so miteinander verknüpft sind, dass sie bei jedem aktuellen Einsetzen des persönlichen Willens wieder auftauchen. Dies mag zum Teil erklären, warum manche Menschen Kontrolle und Anweisungen durch andere gerne akzeptieren, da sie den Einsatz ihres eigenen Körper- und Verstandeswillens als schmerzhaft erleben. Es gibt jedoch einen Willensbereich, der dauerhafter, mitfühlender, grundlegender und mehr Ursprung ist als dein Körper, dein Bewusstsein oder jede Emotion einschließlich Kummer und Schmerz – der transzen- dente Wille. Er ist das Zentrum des Daseins, ein zeitloser Ursprung, durch den du, wenn er erweckt ist, nach und nach die schmerzhaften Assoziationen des Verstandes erkennen, kontrollieren und über sie hinaus gelangen kannst. Mit dem transzendenten Willen kannst du das Verlangen deiner Gewohnheiten aushalten, bis sie dich loslassen. Dieser Zustand wird in den weiterführenden Ava-tarunterlagen eingehend untersucht.

Die Kontrolle und das endgültige Diskreieren von Verbindungen zwischen dem Willen und mentalen Reaktionen, wie sie in der nächsten Übung deutlich werden, wird in den Teilen II und III der Avatarunterlagen behandelt.

 

ÜBUNG#5 – WILLENTLICHE KONTROLLE

Dies ist eine kraftvolle Übung, um das Handeln vom Standpunkt des transzendenten Willens aus zu erlernen. Möglicherweise brauchst du eine ganze Reihe von Versuchen, bevor du diese Fähigkeit ohne Mühe anwen- den kannst. Die Übung wird benutzt, um unerwünschte Verknüpfungen und gewohnheitsbedingte Verhaltensweisen aufzuschlüsseln und den Einfluss der niedrigeren Willensbereiche zu verringern.

Ziel: Das eigene Verhalten durch den transzendenten Willen zu kontrollieren.

Erwartete Ergebnisse: Deine motivierenden Kräfte und ihre Verknüpfungen zu erkennen und dir die Fähigkeit anzueignen, sie aus- und einzuschalten.

 

ÜBUNG 5 – WILLENTLICHE KONTROLLE

Anleitung: Die Übung wird fünf Minuten lang ohne Pause durchge- führt. Zu Beginn der Übung steht oder sitzt der Übende ruhig da. (Ein Coach kann nützlich sein, ist jedoch nicht unbedingt erforderlich).

Hat die Übung begonnen, kann der Übende an seinem Platz bleiben oder irgendwohin gehen, er kann etwas oder nichts tun, über etwas nachdenken oder nicht, etwas fühlen oder nicht. Die Voraussetzung dafür ist, dass er die Entscheidung, zu handeln, bewusst äußert (entweder mündlich oder in Gedanken), bevor er die Handlung ausführt. Jegliche unwillkürlichen Gedanken, Gefühle oder Handlungen (Autopilot), die entdeckt werden, sollten:

1) sofort angehalten,

2) wieder- holt und bewusst angekündigt, und dann

3) vom Ursprungs-Standpunkt aus entweder willentlich fortgeführt oder beendet werden.

Der Punkt dieser Übung ist, dass DU, auf der Ebene des transzendenten Willen handelnd, bewusst alle deine Gedanken, Gefühle und Handlungen kontrollierst.

Jegliche Verwirrung, Ablenkung oder Emotion, jedes Zögern oder Überwältigtsein, ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine fehlgerichtete motivierende Kraft (Autopilot), die aus einem niedrigeren Willensbereich stammt. Und obschon diese fehlgerichtete motivierende Kraft am Anfang sehr stark erscheinen mag – sie vollständig anzuhalten und sie nach bewusster Benennung zu wiederholen, wird sie entkräften.”

 

Quelle: Der Avatar® Minikurs Säule #3 –  Wille / Entschlossenheit.

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One Response to Willensblockaden lösen

  1. Free your mind!

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